energy and climate

Climate Change Movement – Some politically non-correct considerations

Wenn gute Absichten zu Ideologien führen

Ich musste mich letzten Freitag Freunden gegenüber verteidigen, dass ich nicht mit auf die Freitag für Future Demonstration gehen wollte.

Ein neues Thema für öffentliche Panik

Ich bin einfach der Meinung, dass diese momentane Hysterie mal wieder eine Mode ist. Vorher war es Feinstaub, dann auch mal Stickoxide, oder die Vogelgrippe (die uns veranlasste, vorbeugend einen Haufen Medikamente zu kaufen – und die Grippe kam dann doch nicht, haha), die Schweinepest oder was sonst noch. die Phantasie, neue Angstobjekte aufzubauschen, hervorbringt. Das ist offenbar endlos.
Jede Bewegung meint, es ist super ernst und dringend. Ängste werden geschürt, die rationales Denken verhindern und alles zu Glaubensangelegenheiten, bzw. Ideologien macht: Dafür oder Dagegen. Und dann verschwindet sie wieder in der Versenkung. War wohl nichts gewesen, mit der Super-Ernstheit, oder?

Entscheidungen sollten gut durchdacht werden auf alle Konsequenzen hin.

Ich denke, dass alles viel zu wenig durchdacht ist. Wenn Du mir ein Klimapaket verkaufen willst, dann sag doch bitte erstmal, wie genau du das umsetzen willst? Elektroautos für alle und gleichzeitig Solarstrom? Ist doch wohl nicht Dein Ernst!! Wenn die Leute abends nach Hause kommen und ihr Auto in die Steckdose stecken werden, gibt es keine Sonne. Und genau dann wird das Netz überbeansprucht. Also dann doch wieder Kohle her oder Gas, denn man braucht ja das Auto morgen wieder.

Übrigens hatten wir ja schon einmal Autos, die wesentlich weniger Sprit verbrauchten. Die wollte aber keiner, also ist die Produktion eingestellt. Da hätte der Bürger seinen Willen schon mal zeigen können, auf Co2 Ausstoß zu verzichten, bzw. ihn zu minimieren, oder? Und jetzt wird gefordert und Geld rausgeworfen für unausgegorenes Wunschdenken. Naja.

Wie man Geld begräbt

In meinem Dafürhalten wird das Geld an genau der falschen Stelle ausgegeben. Nachhaltige Landwirtschaft, natürlicher Kreislauf, Bodenverbesserung usw. wäre eher angesagt, als Milliarden zu versenken in Blödsinn.

Greta klagte die Welt an auf der Klimakonferenz. Geld dürfe kein Thema sein, wenn es um das Klima geht. Das zeugt, ehrlich gesagt, von totaler Unwissenheit. Es gibt viele ernstzunehmende Probleme auf der Welt, für die sich das Geldausgeben wirklich unmittelbar lohnt und Menschenleben in Millionen rettet. Jetzt, nicht hypothetisch in 100 Jahren.

Here die Grafik, wo man sehen kann, wofür Geld ausgeben sich am meisten lohnt im Sinne von “Gutes Tun” https://bit.ly/2QEVQjz

Mit all dem CO2 Gerede es sieht ja fast so aus im Moment, als würden die Leute glauben, CO2 sei gefährlich, giftig oder so was ähnliches! Wer das glaubt, sollte kein Cola oder Bier mehr trinken oder jedwede andere Art von Sprudelwasser.

Und es scheint auch nicht bekannt zu sein, dass alles Grüne in der Natur CO2 BRAUCHT, um Sauerstoff herzustellen. Vielleicht sollte man wieder Bäume und Büsche in die Betonstädte pflanzen, um die Luft zu verbessern, anstatt CO2 Steuern zu Lasten des Normalbürgers einzuführen?

Das meiste des Obigen hatte ich auf HUMAN CONNECTION gepostet und einige Antworten bekommen. Das veranlasste mich, den folgenden 2.Teil zu schreiben:

Warum ich bei Fridays for Future nicht mitmache

Man hat mich eingeladen, das nächste Mal mit auf die Demo zu gehen, aber das werde ich nicht tun, denn das würde für mich bedeuten, dass ich alles unterstütze, was da so auf Plakaten herumgetragen wird. Das tue ich nicht, aus im ersten Teil schon beschriebenen Gründen. Die Lehrer sollten den Kids beibringen, selber für sich und ihre Umwelt VERANTWORTUNG ZU ÜBERNEHMEN, ANSTATT VON ANDEREN ZU FORDERN. Das ist das gegenwärtige übliche Spiel. Und wenn die Lehrer mit demonstrieren gehen, unterstützen sie das Externalisieren von Verantwortung.

Zum Thema “gut gemeint, aber ins Gegenteil treffend”: in meiner Generation sind die Studenten auf die Straße gegangen und haben einiges erreicht, zweifellos. (Aber sie haben nicht ihre Eltern oder Lehrer mitgenommen, sondern eigenverantwortlich gehandelt). Der Haken war, als sich alles als Ideologie verfestigte und extrem wurde, kam die Bader-Meinhof Gruppe heraus, eine “Bedrohung der freiheitlichen Grundordnung”, dem dann durch Gesetze entgegengetreten wurde, die genau unsere Freiheit als Bürger einschränkten. Blöd gelaufen? Naja.

Wenn immer der Kopf von den Emotionen überrannt wird, kommt mit großer Wahrscheinlichkeit genau das Gegenteil heraus von dem, was man eigentlich angestrebt hat.

Übrigens Emotionen.

Die Kids sind sehr jung. Könnte ja sein, dass sie zum ersten Mal in ihrem Leben mit ihrer eigenen Endlichkeit konfrontiert werden, mit der Tatsache, dass es Tod gibt. Und da wird im allgemeinen mit Panik reagiert, auch bei den älteren Menschen – was sicher nicht die beste Vorbereitung für das Unausweichliche ist. Dann setzt man halt alle Energie in den Versuch, dem Tod zu entkommen, irgendwas oder irgendwen als Schuldigen zu entlarven und zu hoffen, den zunichte zu machen und sich dafür Unsterblichkeit zu erkaufen. Eine uralte Illusion in der Menschheitsgeschichte.

Zurück zu den Demonstrationen gegen Klimawandel:

Ich wette, dass 95% und mehr Kids ein Smartphone in der Tasche haben, wahrscheinlich sogar die neueste Ausgabe. Kein Gedanke an die vielen Kinder, die ihr Leben und ihre Gesundheit ruinieren und in die Minen steigen, damit wir auf dem letzten Stand der Technik sein können und hier wird das überholte Modell mal eben in die Mülltonne geworfen. Klimawandelprotest ist Lippenbekenntnis, solange man selber sich im Bequemen und Unbewußten ausruhen kann.

CO2 Steuer.

Industrie und Benzin verteuern: Damit haben wir WAS erreicht? Die Industriegüter, die wir kaufen (und viele davon auch BRAUCHEN) werden teurer und die, die genug Geld haben, klimpern mit den Wimpern und bezahlen halt ein bisschen mehr. Die anderen, die sich endlich auch mal einen Urlaub in der Sonne leisten konnten, können das dann nicht mehr, und viele wichtigen Dinge können sie sich kaum noch leisten. Jede Verteuerung in der Produktion wird hauptsächlich vom kleinen Mann + Frau getragen. Dabei sei dahingestellt, ob man viele von den Dingen, die produziert werden, wirklich braucht.

Statt den Kleinen zu belasten, soll man lieber da hingehen, wo tatsächlich C02 Emissionen stattfinden: Bei den Waldbränden jeder Art wir gerade wieder überall geschehen (Zweige verbrennen im eigenen Garten ist ironischerweise verboten) und Massentierhaltung, deren “Erzeugnisse” zu mindestens einem Drittel einfach weggeworfen werden in den Supermärkten! (Als wären Tiere Dinge, die man beliebig wegwerfen kann!). Und, ja, das Militär, vor allem USA!, an das ich vor dem Video mit Erwin Thoma nie gedacht hätte! Und die Mode, Betonhäuser hinzustellen als Normalding. Auch daran hatte ich vorher nicht gedacht! Ich selber bin in einem Fachwerkhaus aufgewachsen und lebe jetzt in einem Steinhaus, Gott sei Dank.

Naja, soweit erstmal für heute.

Ich hoffe, ein bisschen gezeigt zu haben, dass wir, in der besten Absicht, uns oft auf Teilwahrheiten fixieren und daraus versuchen, Lösungen zu finden, was zum Scheitern verurteilt ist. Mein Anliegen ist es, darauf aufmerksam zu machen, wenn Menschen reduktionistisch Entscheidungen treffen, wenn sie nicht genug Perspektiven berücksichtigen und, ganz allgemein, nicht unterscheiden können zwischen emotionale Panik und ruhigem, weisen Überlegen.

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